Das Kamptal ist nicht nur das Revier der großen Weine, sondern auch die Sekthochburg Österreichs. Vor gut dreißig Jahren waren es vor allem eine Handvoll von Kamptaler Spitzenwinzern, die begonnen haben, ihre leichten Grundweine mit der traditionellen Flaschenmethode zum Schaumwein zu veredeln. Dabei wird der Grundwein mit Zucker und Hefe versetzt und in Flaschen gefüllt, wo er zum zweiten Mal gärt und anschließend zur Reife gelangt. Die Ergebnisse setzten Fachwelt und Genießer in Erstaunen und österreichweit einen neuen Trend: Winzersekte!

Sekt aus dem Kamptal

Wein und Sekt haben sich gern

Einen reinen Sekthersteller gibt es aber im Kamptal bis heute nicht. Die besten Sekte stammen noch immer von jenen Winzern, die auch für die hohe Qualität ihrer Weine bekannt sind. Auch eigene „Sekt-Weingärten“ sucht man im Kamptal vergebens. Die Grundweine für ihre Sekte holen sich die Winzer aus denselben Weingärten, in denen auch der Stillwein wächst. Die Trauben zur Sektherstellung werden allerdings früher gelesen, nämlich genau dann, wenn Säure und Reife genau am Punkt sind: Die Reife ist leicht, aber schon da; die Säure ist frisch, hat aber an Aggressivität verloren.

Rüttelpulte im Weinkeller

Vielfalt ist Trumpf

Eine Spezialität der Kamptaler Winzersekte ist die enorme Vielfalt des Angebots. Neben den klassischen weißen Sekt-Cuvées und beliebten Rosés reicht die Palette über elegante Jahrgangs-Cuvées und reinsortige Schaumweinen bis hin zu raren Lagensekten.

Sektvielfalt im Kamptal

Folgende Kamptaler Winzer stellen ihren Sekt selber her:

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